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VCA Installation

1. Kalibrierung

Die 3D Kalibrierung bestimmt die Größenverhältnisse und ist für die Klassifizierung und einer Reihe von Filtern unerlässlich. Nach dem Kalibriervorgang hat die Videoanalyse alle Referenzen zur Bestimmung von Größen in Abhängigkeit zu Entfernungen.

 

 

2. Klassifizierung

Die Festlegung von Objektgrößen in Abhängigkeit ihrer Fläche und Geschwindigkeit ist für viele Anwendung wichtig und trägt zur effektiveren Nutzung des Systems bei. Nach Festlegung der Klassifizierung differenziert das System zum Beispiel Tiere, Motorräder, LKW`s, Fussgänger oder auch Fussgängergruppen.

 

3. Richtige Auswahl der Filter

Es gibt eine Vielzahl von Filtern oder Kombinationen von Filtern. Definieren Sie im Vorfeld Ihre Anforderungen, um eine möglichst effiziente Videoanalyse zu bekommen. Über Ausschlussverfahren kann man auch schwierigste Bedingungen erfüllen.

 

 4. Probelauf

Nach Kalibrierung, Klassifizierung und Anwahl der Filter testen Sie das Resultat über einen ausreichenden Zeitraum! Es wird immer Bewegungen, Abläufe, Umwelteinflüsse, unvorhergesehene Ereignisse und nicht bedachte Alarmauslösekriterien geben, die es abzustellen gilt. Davon lebt die Videoanalyse und umso effektiver wird sie. Erst nach eingehender Prüfung und einem Probelauf kann man davon ausgehen, dass die Videoanalyse und deren Alarmierung korrekt arbeitet und das liefert, was man sich unter einer guten Detektion vorstellt.

 

ACHTUNG:

Bei einer Installation im Freien stellen Sie bitte sicher, ob das System auf Umweltphänomene wie z.B. Änderungen der Lichtverhältnisse, Wind, Regen oder Nebel reagiert, ohne dass Fehlalarme erzeugt werden oder das System "bilnd" wird. Prüfen Sie zudem, ob das System auf einen plötzlichen Szenenwechsel schnell reagieren kann. Jede Zeitspanne von länger als 20 sec. kann die Gefahr einer versäumten Erkennung in sich bergen.

 

 

Regeln zur Steigerung der Präzision und Zuverlässigkeit

 

Platzierung der Kamera

Vermeiden Sie einen zu niedrigen Installationsort oder Orte, an denen Objekte mit zu geringem Abstand vorbei gehen; extremes Gegenlicht sollte ebenfalls vermieden werden.

 

Lichtveränderungen und Lichtmenge

Die Videoanalyse arbeitet auch bei sehr schlechten Lichtbedingungen, jedoch wird das Ergebnis nicht so zufriedenstellend sein wie bei guten Lichtverhältnissen. Hier kommt es aber auch auf die Art der Detektion an. Testen Sie auch hier die Bedingungen, wie sie in der Praxis wahrscheinlich anzutreffen sind, bevor das System zum Einsatz kommt.

 

Übermäßige Bewegungen

Die RIVA-Analyse ist ein lernfähiges System, was sich auf Umwelteinflüsse, sich bewegende Wasseroberflächen und Bäume, Schatten und extreme Lichtverhältnisse einstellt. Trotzdem sollten sich diese störenden Einflüsse im Rahmen halten. Ist ein Fehlalarm bedingt durch übermäßige Einflüsse nicht zu vermeiden, sollten die sensibelsten Zonen markiert und ignoriert werden.

 

Objektivauswahl und Beobachtungswinkel

Wählen Sie ein Objektiv, welches einen großzügigen Betrachtungswinkel bietet: Dem System muss genügend Zeit gegeben werden, um Objekte auch vernünftig zu detektieren. Ein vorbeifahrendes Auto aus einem Abstand von 10m mit einer Brennweite von 25mm zu detektieren, macht keinen Sinn; das Ergebnis wird auf jeden Fall enttäuschend sein.

 

Detektionstiefe

Die RIVA-Analyse arbeitet mit sehr präzisen Algorithmen, trotzdem hat das System seine Grenzen, die mit größeren Entfernungen immer enger werden. Weit entfernte Objekte mögen zwar noch erfasst werden, bieten aber keine ausreichende Größe, um erfolgreich detektiert zu werden. Bitte auf Mindestgrößen achten, möglicherweise die Brennweite des Objektivs ändern.

 

Laden Sie sich hier eine ausführliche Anleitung zur Installation der VCA Analyse herunter!